Montag, 22. September 2008

Melaka – 20. bis 21. September 2008

Am Samstag morgens ging’s mit dem Bus (nun zum ca. 5. Mal *gg*) über die Grenze nach Malaysia. Es stand uns eine 4,5 stündige Reise bevor, um unser Ziel – Melaka (eine historische Stadt auf der Südwestküste von Malaysia) – zu erreichen. Es begleiteten uns 3 weitere Austauschstudenten (Adam, Robin und Noortje) und natürlich Leo.
Am Busterminal angekommen, nahmen wir den Bus ins Zentrum, wo wir gleich einmal von Schlangen und Reptilien begrüßt wurden. Die Einheimischen verlangen 5 MYR, damit man ein Foto mit den Schlangen um den Hals machen kann .... wie turistisch ... aber naja... *gg*... Der Town Square ist auch noch voll mit diesen komischen Fahrrädern, total kitschig dekoriert und mit einer Soundanlage ausgestattet *ggg* ... Da kann man sich halt durch die Stadt kutschieren lassen *ggg*.. haben da die schrägsten Dinger gesehen..., mit Hunderten von blinkenden Lichtern, Blumen, und sogar mit Technomusik etc. .. einfach nur kitschig; aber ganz lustig, zum Ansehen.


Sind bis zum Abend durch die Stadt gewandert ... durch typische Straßen und Märkte, zu einer zerfallenen Kirche etc. Wirklich eine nette Stadt.

Am Abend ging’s zum Chinesischen Nachtmarkt. Man bekommt sämtlichen Kitsch, ... aber auch tollen Kitsch *ggg* ... die Straße ist voll mit Menschen, Ständen, Verkäufer und verschiedensten Gerüchen und Geräusche, was wirklich zu eine super Atmosphäre führt. Die Bars bzw. Pubs waren voll mit Menschen und an vielen Ecken gab es Live-Musik. Also einfach eine super Stimmung.


Geschlafen haben wir in einem Hostel, gleich im Zentrum, wobei ich die Matratze (die ca. 2,5 cm hoch war) in Beschlag nahm ;).

Am Sonntag in der Früh machten wir uns aber auch schon wieder auf den Weg nach Hause. Wobei wir mit einem Bus aus dem Jahre Schnee zum Bus Terminal fuhren... saßen in der letzten Reihe und wurden bei sämtlichen Hupperl in die Höhe katapultiert *ggggg*, hier nimmt man Schlaglöcher, Hupperl und Geschwindigkeitsbegrenzungen anscheinend nicht so genau *gg*.. aber das sind wir ja mittlerweile schon von unseren letzten Reisen gewohnt *g*.

Sonntag, 21. September 2008

19. September 2008 - My Birthday, Leo in Singapore and Sightseeing Tour :)

Von Donnerstag auf Freitag ist Leo in Singapur angekommen (für ein Wochenende zu Besuch), und da ich dann ja auch schon Geburtstag hatte (nach singapurianischer Zeit *gg*, yipppppieh), hatten wir natürlich allen Grund dazu, mit ein paar Bierchen anzustoßen. Nachdem wir viele Geschichten und Erfahrungen mit Leo ausgetauscht hatten, ging es ab ins Bett, denn am nächsten Tag wollten wir unserem Besucher natürlich zeigen, was Singapur zu bieten hat.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg. Unsere Sightseeing Tour beinhaltete unter anderem Little India, unsere Uni, das Zentrum, Raffles Hotel, Esplanada, Boat Quay mit dem Wahrzeichen von Singapur, Business District, Clarke Quay, und und und, ... Sahen auch schon die Aufbauarbeiten und somit Teile der Strecke des bevorstehenden Singapur Grand Prix, der nächsten Sonntag stattfindet und auf den wir uns natürlich schon sehr freuen ;). Leo brachte super Wetter mit sich und somit war unsere Tour natürlich noch umso besser.



Da wir den größten Teil der Strecke zu Fuß hinter uns brachten, kamen wir gegen Abend ziemlich geschafft wieder zu Hause an und es ging zu einem nahegelegenem Food Court, um uns wieder zu stärken. Also ein traditionelles Essen zu meinem Geburtstag ;).


Zurück im Spanish Village wurde ich von meinen Wohnungskollegen und Leo überrascht :), es gab Cheese Cake und Bier am Pool :) :) :). Vielen, vielen Dank nochmals an die besten Mitbewohner und den besten Besucher *gg*. Nach einem gemütlichen Beisammensein ging’s aber auch schon ab ins Bett, da wir uns am nächsten Tag früh morgens auf den Weg nach Melaka machten.


Möchte mich hiermit auch nochmals bei allen für die lieben Geburtstagsglückwünsche bedanken ;) ;) ;). Waren natürlich schon einige Momente dabei, bei denen man ein wenig Sehnsucht nach zu Hause bekommt ;).


Vielen, vielen Dank noch einmal... und nachgefeiert wird mit euch allen im Dezember *ggg*. Freu mich schon ;) ;) ;) ;).

Donnerstag, 18. September 2008

Perhentian Islands (Kecil) - 4. bis 9. September

Am Mittwoch, dem 3. September, machte ich mich mit Lukas auf den Weg zu unserer nächsten Destination à die Perhentian Islands im Norden von Malaysia. Gleich nach der Uni und einem Gruppenmeeting ging es nun schon zum 4. Mal mit dem Bus zur Grenze nach Malaysia. Sind nun schon sehr geübt darin ;) ;) ;). Unser Flug ging erst am Donnerstag um 7 Uhr in der Früh. Es wäre sich aber nicht ausgegangen, in der Früh einen Bus zu nehmen, somit beschlossen wir eben, uns schon einen Tag zuvor auf den Weg zu machen. Natürlich sind wir dann draufgekommen, dass um diese Zeit (ca. 11 Uhr abends) kein Bus mehr zum Flughafen geht. Nachdem wir ein paar Leute angesprochen haben, um Informationen zu bekommen, stellte sich plötzlich ein Paar bereit, uns bis zum Flughafen mitzunehmen, da sie sowieso mit dem Auto auf dem Weg nach Kuala Lumpur waren. Naja.. ein wenig mulmig war uns schon zumute (schließlich lernt man schon sehr früh, dass man nicht in Autos von fremden Leuten einsteigen soll +ggg+), aber wir nahmen das Angebot dankend an. Am Flughafen angekommen (mittlerweile war es schon 1 Uhr in der Früh) bereiteten Lukas und ich unseren Schlafplatz vor ... eine Bank mit vier Sesseln in der Halle des Flughafens;). Zwar nicht die bequemste Lösung, aber eben gratis ;). Der Flughafen in Johor Bahru war eigentlich wie ausgestorben und sogar ich konnte ein paar Stunden schlafen ;). Um halb 5 Uhr morgens wurden wir dann von den ersten Reisenden geweckt, nahmen ein Frühstück zu uns und dann ging’s auch schon ab nach Kuala Lumpur, wo wir einen 2stündigen Aufenthalt hatten und dann weiter nach Kota Bahru. Von dort aus nahmen wir ein Taxi zur Küste und schon saßen wir im „Speed Boat“ zu den Perhentian Islands. Aufgrund von Empfehlungen entschlossen wir uns, die kleinere Insel (Kecil) für unseren Kurzurlaub zu wählen. Auf der Insel angekommen stapften wir in brühender Hitze mit unserem riesigen Travel-Rucksack den Strand entlang (der Schweiß kam aus allen Bohren und Halluzinationen waren wohl nicht fern), um ein Chalets zu finden. Nein, ... es war nicht ganz so schlimm; die Tatsache, dass wir die nächsten 5 Tage auf einem fast weißen Strand verbringen werden, ermutigte uns natürlich ;). Aber wir waren schon sehr froh, als wir ein Chalet gefunden haben und dann die Insel erkunden konnten. Eigentlich hieß es, dass die Insel nicht wirklich touristisch ist. Dem war nicht wirklich so. Uns wurde erzählt, dass sich vor allem im letzten Jahr sehr viel verändert hat. Doch trotzdem war es wirklich ruhig und einfach traumhaft. Naja.. und somit verbrachten wir die nächsten Tage mit Faulenzen, Lesen (Bücher für die Uni), gutem und billigen Essen, Reptilien, Ameisen, Schlangen, Eichhörnchen, Katzen, Ratten, überdimensionalen Schnecken etc. +ggg+.Machten auch bei einem Schnorcheltrip mit... schwammen neben einer Riiiiiiesenschildkröte. Neben vielen bunten und weniger netten Fischen fand ich auch endlich Nemo vor seiner Seeanemone ;) ;) ;). Und ich konnte sogar einen Hai sehen, wirklich beeindruckend. War natürlich nicht groß, aber es war ein Hai ;).

Auf diesem Schnorcheltrip lernten wir eine sehr nette Runde von Traveler kennen, mit denen wir dann am Abend die eine oder andere Urang Utan (Monkeyjuice) Flasche leerten ;), was wir am nächsten Tag auch noch ordentlich zu spüren bekamen ;). Ana, Andi, Charly und ihre weiteren Begleiter gaben uns sehr nützliche Tips für unsere weiteren Reisen. War wirklich beeindrucken, ihnen zuzuhören, wenn sie von ihren Abenteuern erzählten (waren schon Monate mit dem Rucksack unterwegs).

Machten auch noch viele weitere nette Bekanntschaften. Zum Beispiel mit einer Vorarlbergerin, die schon seit über einem Jahr auf der Insel lebt und Papa Reggae, der aus Kokosnussschalen tolle Ketten und Armbänder zauberte und uns vieles über die Insel erzählte.

Nach 5 Tagen Sonne, Strand und Meer ging es auch leider schon wieder zurück. Die Zeit verging natürlich viel zu schnell und wir saßen schon wieder im „Speed Boat“ in Richtung Festland. Die Fahrt war diesmal etwas turbulenter und vor allem für Lukas nicht sehr angenehm, da er sich am Tag zuvor durch einen leckeren Milkshake den Magen verdorben hat. Auch mein Magen zwickte ein wenig, doch anscheinend hab ich eher einen Saumagen und spürte somit nicht wirklich viel ;) ;). Am Festland schlossen wir uns mit einem Paar aus Australien zusammen, um uns ein Taxi zum Flughafen zu teilen. Sie waren Rucksacktouristen, hatten aber ein 10-monate altes Baby mit ... wirklich beeindruckend. Also anscheinend ist das Leben nicht vorbei, wenn man mal Kinder hat +gg+... Sie erzählten uns von ihrer bisherigen Reise.. z.B. dass sie in allen Dörfern in Laos mit voller Freude empfangen wurden und ihr Kind den ganzen Tag über mit den einheimischen Kindern spielte und von deren Eltern ebenfalls bemuttert wurde. Also wirklich beeindruckend.

Ja und dann saßen wir auch leider schon wieder im Flieger. Wieder mit einem Zwischenstop in Kuala Lumpur, Grenzübergang in Johor Bahru und mit dem Bus zurück in unser trautes Heim (wieder mal das Übliche +gggg+) ....

Und wer glaubt, dass wir nun von Inseln einmal genug haben, täuscht sich gewaltig. ;)
Das Beeindruckendste für mich ist jedes Mal die Tatsache, dass es dort mitten im Meer einfach etwas wie eine andere Welt gibt und dass man wahnsinnig nette Leute kennen lernt, von denen man sehr viele interessante Geschichten hört. Da bekommt man wirklich Guster, auch einmal monatelang mit dem Rucksack unterwegs zu sein ;) ;) ;). Also liebe Leute... stellt euch schon einmal darauf ein, dass ich irgendwann wieder einmal länger weg sein werde +gggggg+.

Mittwoch, 10. September 2008

Pulau Tioman - 29. August bis 1. September 2008

Am Freitag, den 29. August hieß es für uns (wir Österreicher und einige Austauschstudenten) früh aufstehen. Unser Ziel: Pulau Tioman, eine Insel auf der Westküste Maleisiens. Wir starteten mit dem Bus nach Johor Bahru, weiter ging’s mit dem Taxi nach Mersing; dort nahmen wir die Fähre auf die Insel. Taxis sind generell sehr, sehr billig in Maleisien, doch sind die Taxifahrer wie ein Kartell organisiert, vor allem gegen Touristen. Einheimische bekommen wesentlich günstigere Preise, doch trotzdem sind die Preise für Touristen noch immer sehr niedrig ihm Gegensatz zu westlichen Staaten. Wir bezahlten rund 7 Euro für eine Fahrt über 2 Stunden.

Angekommen auf der Insel trennten sich die Wege zw. einigen Austauschstudenten. Wir hatten bereits eine Unterkunft auf dem ABC Strand im Vorhinein gebucht und die anderen suchten einen Resort am nächsten Strand – in Salang. Später stellte sich heraus, dass wir wirklich den besseren Teil der Insel erwischt haben. Und unser Chalet war der Hammer: umgeben von Blumen und Palmen und direkter Blick aufs Meer ;). Dort lies es sich super leben für die nächsten Nächte.



Wir erkundigten gleich einmal die Gegend und stießen auf Rieseneidechsen, Krabben, jede Menge Katzen etc. Und wir fanden auch gleich eine Strandbar ;), an der wir es uns am Abend gemütlich machten. Es ist einfach alles relaxt, es gibt keinen Stress auf der Insel (man wartet aufs Essen ca. 1 Stunde, das ist es aber Wert à sehr gut und sehr, sehr billig) und man kann einfach super abschalten. Nach einigen oder auch mehr Bierchen ging’s dann ins Bett. Den Raum teilten wir uns mit mindestens ein paar Gekkos, die anderen Geräusche konnten wir nicht identifizieren ;). Lernten auch drei andere Austauschstudenten kennen, Carlos (wir glaubten zuerst Robinson Cruso), eine Engländerin, eine Norwegerin (die schon seit 6 Monaten auf der Insel arbeitete), mit denen wir gemütlich beisammen saßen. Auch die Einheimischen sind sehr, sehr freundlich. Es ist dort halte einfach alles chillig ;).

Samstag morgens betrat ich bei blauem Himmel unseren Balkon und sah als erstes das weite Meer vor mir. Das war einfach ein wahnsinnig toller Ausblick, da steht man wirklich sehr gerne auf ;).



Am Vormittag kam Ryusuke mit seinen zwei Freunden und einem Holländer nach. Mit ihnen machten wir dann eine Bootstour für ca. 6,5 Stunden. Zuerst ging’s zu einem Korallenriff. Schnorcheln war nun angesagt. Habe noch nie zuvor in einem wirklichen Korallenriff geschnorchelt... und ich kann es nur weiter empfehlen. Es war ein Wahnsinn ;). Ich kam mir vor wie in „Findet Nemo“. Viele, viele bunte Fische, Seeigel, Korallen etc.! Man muss dies wirklich einmal erleben, vor allem in einem derart klarem Wasser. Nemo hab ich leider nicht gefunden +g+ (vielleicht beim nächsten Mal)... Unser nächster Stop: der perfekte Bilderbuchstrand auf Coral Island (eine unbewohnte Insel in der Nähe des Korallenriffs). Weißßßßer Sandstrand und glasklares, türkises Wasser. Ich fühlte mich wie im Paradies. Noch dazu hatten wir Glück; wir waren die einzigen auf der Insel, da die vorigen Besucher gerade wieder zurückfuhren. Wir verbrachten dort ca. 1,5 Stunden (haben natürlich viele Fotos gemacht und haben noch ein wenig geschnorchelt), dann ging’s weiter nach Salang für ein Getränk, danach konnten wir nochmals um eine felsige Insel schnorcheln und schließlich und endlich ging’s wieder zurück zu unserem Strand. Am Abend waren wir doch ein wenig erschöpft und bezogen bald nach dem Essen unser Chalet.


Sonntag war Faulenzen angesagt (bzw. Chapters für die Uni lesen; was wir übrigens auf allen unseren Trips machen müssen; also nicht glauben, dass wir dort nur zum Faulenzen sind +g+, müssen sehr viel für die Uni vorbereiten; der negative Nebeneffekt auf unserer Trips, aber das nimmt man sehr gerne in Kauf.). Gegen Nachmittag verließen uns unsere Japaner, für sie ging’s bereits zurück nach Singapur.

Montag war unser letzter Tag und das Wetter war leider nicht mehr so toll. Nützten somit wiederum den ganzen Tag, um uns auf die Uni vorzubereiten. Um 4 Uhr nachmittags ging’s mit der Fähre zurück nach Mersing. Von dort aus hatten wir DIE schlimmste Taxifahrt unseres Lebens; Taxifahrer fahren generell sehr schnell in Maleisen, doch dies war wirklich ein Wahnsinn. Brauchten für die normalerweise fast 2,5-stündige Fahrt nicht einem 1 Stunde 20 Minuten. Nun könnt ihr euch ca. vorstellen, wie wir gerast sind. Von „auf Sicht fahren“ überhaupt keine Spur... überholt wurde überall. Adrenalin pur. Vielleicht lag es daran, dass der Ramadan gerade angefangen hat und der Taxifahrer erst nach Sonnenuntergang essen durfte. Und es ging gerade die Sonne unter, als wir auf den Weg nach Johor Bahru waren... anscheinend hatte er schon großen Hunger ;). Aber schließlich und endlich kamen wir heil in Johor Bahru an, überquerten die Grenze nach Singapur und es ging zurück in unser Spanish Village.

Der folgende Dienstag diente wiederum dazu, um uns auf den nächsten Tag (10 Stunden Uni + Gruppenmeeting) vorzubereiten und unsere gesamte Wäsche zu waschen ;) ;) ;).